Lebendige Fotografie »

…dann suche ich diese Momente. Ich warte darauf. Jedes Mal, wenn mich Menschen beauftragen ihr Leben in Bildern festzuhalten, dann bin ich auf der Hut. Nach diesen Momenten, die die Ewigkeit bestimmen. Diese Momente, die dein Herz bewegen. Die dir die Tränen in die Augen schießen lassen, weil jeder von uns damit ein eigenes Gefühl verbindet. In meinem Studium als Journalistin und Fotografin habe ich gelernt, dass ein gutes Bild z.B. nicht nur Opa X mit seiner Enkelin zeigt sondern ein übergeordnetes Gefühl ausdrückt, das auch außenstehende Personen berührt, die die beiden garnicht persönlich kennen. Seither bin ich auf der Jagd. Nach diesen Bildern, die Liebe zeigen. Verbundenheit. Echte Gefühle, die jeder von uns kennt. Ein bisschen mehr als einen Einzelfall sondern eine Botschaft, die uns alle miteinander verbindet. Dass wir die goldenen Momente unseres Lebens mit ganzem Herzen wahrnehmen sollten. Sie einatmen. Ein bisschen innehalten und sie fest im Herz verankern. Deswegen liebe ich es, als Fotojournalistin unterwegs zu sein. Weil der Stoff für neue Geschichten dir nie ausgeht, obwohl du doch immer wieder zur Basis zurückkommst. Zur Liebe zum Leben.SASE (1 von 1)

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Heute möchte ich euch die Hochzeit von Toby und Mandy in Hamburg zeigen. Toby und Mandy sind zwei verdammt coole Menschen. Mit ihrem Mops Elvis hatte ich sie schon von Anfang an nach unserem ersten Skype Gespräch ins Herz geschlossen. Mir war klar, dass ihr Hochzeitstag ein ganz besonderer Tag werden würde. DIY im Bauernhaus in Hamburg. Das haben die beiden wirklich toll geplant. Es war ein eher bewölkter und teilweise auch regnerischer Tag aber das tat der ganzen wunderbaren Stimmung überhaupt keinen Abbruch. Elvis saß brav mit in der Kirche als die beiden sich das Ja-Wort haben. Später, bei den Reden, brach er passend zu den klatschenden Gästen immer in freudiges Gebelle aus. Es war alles einfach ein bisschen anders. Individuell. Ganz wie Mandy und Toby eben. Auf eine besondere Art und Weise perfekt. Die Stimmung war super fröhlich. Und wir hatten riesigen Spaß mit den beiden und ihren Gästen. Ganz zu schweigen von unserer obercoolen Unterkunft im Herzen von Sankt Pauli. Sightseeing und Arbeit zu verbinden ist doch einfach klasse. Ein mega Wochenende.

Eure Hannah.

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Wenn Brautpaare  nach der Hochzeit wiederkommen und diesmal ihre Kinder mitbringen, ist das eines der größten Komplimente für mich. Und ich freue mich riesig, meist ein neues Familienmitglied kennenlernen zu dürfen. Diesmal war es Quentin, der kleine Charmeur. Sein Papa sagt, dass Quentin gerne flirtet und das stimmt tatsächlich. Wenn er schelmisch lächelt und kurz darauf die große Freude ausbricht, dann muss man einfach mitlachen. Vor allem sein Outfit war einfach super cool! Ich liebe Familienbilder, die echt sind. Ohne viel Posing und erst recht ohne Stillsitzen. Ich liebe Momentaufnahmen, die Freude transportieren und wahre Gefühle zeigen. Es ist einfach herrlich, wenn der kleine Quentin unbedingt Mamas Armreifen haben will und sein Gesicht sich langsam zu einer Schnute verzieht, als seine Mama Joanna versucht den Armreif wieder anzuziehen. Was er will, das will er eben 😀 Ihr werdet selbst lachen müssen, wenn ihr es seht. Die kleine Rasselbande hat mich wiedermal verzaubert. Und das liebe ich so an meinem Job, dass es eigentlich kein Job ist. Es fühlt sich jedenfalls nie wie “Arbeiten” an – denn man bekommt so viel Liebe, Freude und Spaß zurück, wenn man sich auf die Menschen einlässt. Das liebe ich! Denn Familie ist immer besonders. Nie gleich. Sie passt in kein Schema. Familie ist, was wir daraus machen.

 

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Hi ihr Lieben!

Heute ist ein toller Tag! Die Ausgabe #6 des MarryMAG liegt im Handel und ich darf eines meiner Brautpaare auf dem Cover sehen… das ist einfach ein unbeschreiblich schönes Gefühl 🙂 Und als ob das noch nicht Grund zur Freude genug wäre, hat die liebe Redaktion unseren Bildern der wunderbaren Hochzeit von Mela und Pete ganze 10 Seiten im Magazin gewidmet (wenn du die Hochzeitsreportage noch nicht kennst, kannst du sie dir hier nochmal ansehen). Ich freu mich riesig und hoffe, dass ihr alle ganz schnell ans Kiosk flitzt und euch die neue Ausgabe holt. Auch der Rest des Magazins ist wieder einmal super klasse und alle kreativen Brautpaare kommen auf ihre Kosten. Tolle Tipps, tolle Bilder, tolle Texte! Danke liebe MarryMAG Redaktion für die Veröffentlichung und die tolle Umsetzung und danke Melanie und Peter – ohne euch und eure großartige Art wäre das alles nicht möglich gewesen.Blog_0346

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Immer, wenn ich die Senioren-Gruppe der Caritas besuche passiert etwas, das mich zutiefst berührt. Und auch diesmal möchte ich die Geschichte wieder mit euch teilen! Gestern haben die lieben Mitarbeiter der Caritas eine tolle Karnevalsfeier für die Senioren organisiert. Viele der Gäste sind dement, haben Schwierigkeiten im Alltag und brauchen liebevolle Betreuung. Alle Gäste warteten voller Vorfreude auf das Prinzenpaar, das sich angekündigt hatte. Als sie endlich kamen jubelten und klatschten die Senioren, sie vergaßen für ein paar Minuten die Welt um sich herum und blühten alle völlig auf. Herr K. saß beim plötzlichen Einmarsch des Prinzenpaares in seinem Rollstuhl am Tisch – leider noch mit dem Rücken zum Prinzenpaar – er konnte sie nicht sehen. Er war deswegen die ersten Sekunden recht teilnahmslos, obwohl alle anderen klatschten und jubelten. Weil er fast taub ist, konnte er auch nicht hören, dass sie schon hinter ihm sprachen. Das viel aber ganz schnell auf und dann sagte meine Mama einem lieben Mitarbeiter, dass er Herrn K. doch bitte umdrehen soll, damit er das Prinzenpaar sehen kann. Was dann geschah, hat uns allen vor Rührung die Tränen in die Augen schießen lassen. Der recht in sich gekehrte Mann riss seine Augen voller Freude auf, er klatschte in die Hände und war einfach nur glücklich. Er hob seinen Kopf, richtete seine Schultern und strahlte. Er freute sich so sehr, dass ihm fast sein Piratenhut vom Kopf fiel. Gibt es etwas Schöneres? Etwas Wertvolleres als diese Momente, in denen ein Mensch seine Krankheit vergisst und einfach nur das Leben feiert? Momente des puren Glück. Die hat jeder Mensch verdient. Liebevolle Zuwendung und Menschen, die ihn an die Hand nehmen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Caritas machen genau das Richtige. Ob sie wissen, dass sie wahre Engel auf Erden sind? Ich danke Gott dafür, dass er Ihnen die Liebe und die Kraft gibt, so viel für diese lieben Menschen zu tun. Und ich danke ihnen für diesen Moment voller Glück, der mich wieder mal unendlich berührt hat :-).

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